Um ein optimales Schliffbild zu erzielen, muss der Boden vor Beginn der Schleifarbeiten besenrein sein. Lose Parketthölzer müssen befestigt werden. Bei sichtbaren Holzausbrüchen bzw. Holzabsplitterungen an einzelnen Elementen müssen diese ausgetauscht werden. Das Auffüllen dieser Beschädigungen würde das spätere Aussehen der Fläche negativ beeinflussen.
Bei der Renovierung
Bei der Renovierung von Parkett- oder Holzfußböden müssen vorstehende Nagelköpfe versenkt werden um einer Beschädigung des Schleifmittels, der Schleifwalze und der Entstehung von Funken vorzubeugen. Sind Fugen zwischen den einzelnen Hölzern bzw. Elementen vorhanden, können verschiedene Vorgehensweisen angewendet werden.
2. Schleifmittelqualität Mit einer Band- bzw. Walzenschleifmaschne sollte immer von links nach rechts geschliffen werden. Dadurch läuft das Seitenrad auf der geschliffenen Fläche. Durch diese Arbeitsweise wird der Boden mit jedem Schleifgang ebener und es werden Wellen verhindert.
Die Schleifbahn entspricht einem Vorwärts- und Rüchwärtsschliff auf derselben Spur, ohne Versatz der Schleifwalzenbreite. Der Richtungswechsel vom Vorwärts- zum Rückwärtsschliff sollte in den lichtarmen Bereichen des Raumes liegen. Bei Richtungswechsel muss die Schleifwalze rechtzeitig vor dem Ende einer Schleifbahn vom Boden abgehoben werden, um Einschliffe zu vermeiden. Zur Vermeidung von unnötigen Ausschleifungen sollte die Anfangsposition der Schleifbahnen von Arbeitsgang zu Arbeitsgang versetzt sein.
3. Schleifbahnversatz Eine Schleifbahn ist ein Vorwärtsgang und ein Rückwärtsgang in derselben Bahn. Der Schleifabtrag wird wesentlich vom Versatz zwischen den Schleifbahnen bestimmt und kann dadurch stark beeinflusst werden. Der Schleifbahnversatz sollte 85% der Schleifwalzenbreite allerdings nicht überschreiten.
4. Schleifrichtungen Dieses Verfahrensschema zeigt die Schleifrichtungen für die gängigsten Verlegearten. Der Vorschliff dient der Beseitigung der Unebenheiten der Fläche. Der Feinschliff dient der Beseitigung der Schleifspuren des Vorschliffs und der Herstellung der geforderten Oberflächenqualität. Beim letzten Schleifgang sollte nach Möglichkeit in Richtung des Lichteinfalls geschliffen werden.
Richtung beim Vorschliff
Richtung beim Feinschliff
5.Tips und Hinweise So erkennt man gutes Schleifband
Stumpf zusammengefügter Schleifbandverschluss
Sinuslinien-Ausführung des Schleifbandverschlusses
Keine wesentlichen Dickenunterschiede
Der Zuschnitt muss sauber sein, abstehende oder nicht exakt abgeschnittenen Fasern der Gewebeunterlage wirken sich negativ auf das Schliffbild aus
Die Flexibilität des Schleifbandes entscheidet über den Bandlauf und somit über die Schliffqualität